Galizien 2023 - Les Voyageurs

Direkt zum Seiteninhalt
Entlang der Atlantik Küste durch Galizien und Nord Portugal
21 Tage - 3 Länder - 5261 km
Hallo zusammen, wir waren wieder mal auf Tour. Um dem grauslichen Winterwetter zu entfliehen haben wir beschlossen Richtung Süden zu starten. Unser Weg führte uns durch das auch noch sehr winterliche Frankreich nach Nord Spanien, wo wir zuerst die Provinzen Asturien und Galizien erkundeten. Entlang der Atlantik Küste ging es bei herrlichem Wetter immer Richtung Süden. Im Gegensatz zu Andalusien und Süd Portugal war es hier oben sehr ruhig und wir standen fast immer allein auf unseren Schlafplätzen. Bei einem Abstecher in den NP Picos de Europa holte uns noch einmal der Winter ein. Der zweite Teil unserer Reise. führte uns mit herrlichen Ausblicken weiter an der Atlantik Küste entlang. Unterwegs machten wir noch einen Abstecher nach A Coruna wo wir allerdings nur den Hercules Turm aus dem 2. Jahrhundert besuchten, das ist ein römischer Leuchtturm der als das älteste aktive Sichtzeichen der Schifffahrt gilt. Entlang der Küste erreichten wir Kap Finisterre oder auch das Ende der Welt wie es genannt wird. Für viele Jakobspilger gilt das Kap als das eigentliche Ende des Jakobswegs – der Camino a Fisterra endet hier. Von hier aus ging es weiter zum Castro de Baroña, es ist eines der besterhaltenen Castros der iberischen Halbinsel. Vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis zur Landnahme der Sueben wurden die etwa 20 Rundhäuser von Kelten genutzt.
Auf geht´s, der nächste Teil unserer Reise führt uns weg von der Küste durch den Geres Nationalpark, er ist der einzige Nationalpark Portugals und liegt in der Region Norte im Nordwesten des Landes. Der hufeisenförmige Park umschließt die namengebenden Gebirgskämme (Serras) da Peneda und do Gerês, Die große Anzahl von Bächen, Wasserfällen, Berg- und Stauseen macht den immergrünen National Park zu einem der schönsten der iberischen Halbinsel. Nach dem Aufenthalt im Park machten wir am nächsten Tag noch einen Abstecher nach Guimarães. Die Stadt wird auch die Wiege Portuals genannt, weil hier Alfons I. der erste König Portugals geboren sein soll. Die Burganlage gilt als eine der besterhaltenen romanischen Festungen Portugals.  Wir besuchten das Castelo und den Palast, bevor es weiterging in Richtung Parque Natural do Douro der an der Spanischen Grenze liegt.
Von Guimarães aus folgten wir dem Tal des Douro durch den Parque Natural do Douro und dann nach Lugo. Lugo ist die älteste Stadt Galiciens
Der alte Stadtkern ist vollständig von der mehr als zwei Kilometer langen Römischen Stadtmauer aus dem 3. Jahrhundert umgeben, die seit dem Jahr 2000 als UNESCO-Welterbe anerkannt ist. Die Mauer ist zwischen sechs und acht Metern dick, an der höchsten Stelle etwa zwölf Meter hoch und weist 85, meist halbkreisförmige Türme auf. Die Mauer hatte zu römischer Zeit fünf Tore, heute zehn.
Die Kathedrale von Lugo oder Marienkathedrale  ist eine römisch-katholische Kirche sie wurde im frühen 12. Jahrhundert im romanischen Stil errichtet und hat heute auch gotische, barocke und klassizistische Gebäudeelemente und lohnt auf jeden Fall einen Besuch. .
Von Lugo aus führte uns unser Weg wieder entlang der spanischen Küste durch Frankreich in Richtung Heimat...

Zurück zum Seiteninhalt